Schwäbische Tänze

Unsere Ur-Urgroßeltern lebten im Rhythmus der Landwirtschaft. Wenn im Herbst die Ernte eingebracht war, hatten sie Zeit für Musik und Tanz. Häufig trafen sie sich im Wirtshaus, einer brachte seine Fiedel mit, da rückten sie die Tische zur Seite und schwangen das Tanzbein.

Anfang des vorigen Jahrhunderts, ehe im Zuge der Industrialisierung die Tradition verloren ging, gab es aufmerksame Menschen, die von Dorf zu Dorf zogen und notierten, wie die Einheimischen dort tanzten und musizierten.

Sie lernten die Tänze selbst zu tanzen und gaben sie bei Lehrgängen weiter. In zahlreichen Ortschaften wurden Volkstanzvereine gegründet, die sich dem heimischen Kulturgut verschrieben.

Im März 2016 wurde die Volkstanzbewegung als Kulturform in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Am 11. März 2016 erfolgte die Auszeichnung im Sinne des Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO.

Heute werden bei den Volkstanzfesten Tänze aus vielen verschiedenen Regionen mit großem Vergnügen getanzt.

Als Rundtänze im Paar sind das

In einzelnen Tänzen gibt es Figuren wie

  • Klatscher,
  • Stampfer,
  • Hüpfer sowie
  • Platz- und Partnerwechsel.

Manche Tänze werden beim Maibaum-Stellen gezeigt, wie der Bändertanz.

Bei uns kann jedermann diese Tänze lernen und üben – jeden Mittwoch!

Wir tragen flache, glatte Schuhe mit sauberer Sohle und jeder kommt in den Kleidern, die er schön und bequem zum Tanzen findet.